Travel, Veganismus

There’s something about Italian nights …

 

(Anzeige da Marken-/Ortsnennung – alles selbst bezahlt)

Buongiorno! Heute setzte ich mich an den vielangefragten Lago di Garda – Travelguide. Schon alleine vom Fotos anschauen, vermisse ich den See und seine wunderschöne Umgebung so sehr. Der Gardasee hat definitiv einen besonderen Platz in meinem Herzen. Angereist sind wir übrigens mit dem Flixbus. Von Leipzig aus ging es zuerst nach München, wo wir von 04:15 Uhr bis 07:00 Uhr Aufenthalt hatten. Das war was, kann ich euch sagen. Erst total eingequetscht im Bus und dann das Warten am ZOB München, aber als es dann endlich weiter ging, war die Fahrt echt entspannt. Da ich es liebe, mir die Berge und die kleinen Dörfer in Bayern und Österreich anzuschauen, wurde mir auch nicht langweilig. Der Bus ist sogar direkt nach Riva gefahren und so mussten wir nur 8 Minuten zum Hotel laufen. Wenn man nicht selbst Auto fahren – und etwas Geld sparen möchte, ist das eine super Alternative zum Flugzeug. Zumal der nächste Flughafen  80 km entfernt von Riva liegt.

Vor 3 Jahren war ich schon einmal am Gardasee, allerdings in der Nachbarstadt Torbole. Rückblickend betrachtet finde ich Riva aber viel schöner, einfach weil etwas größer und weil man in Riva besser schlendern kann.

 

Übernachtet haben wir im Holiday IV Gardan. Ein süßes, kleines Hotel mit richtig coolen Zimmern. Auf jeden Fall mal was Anderes. Wenn man vegan lebt, ist es leider manchmal etwas schwierig, was das Frühstück im Hotel angeht. Hier war ich aber echt zufrieden, es gab verschiedene Müslisorten, Trockenobst, Nüsse und Obst. Sojamilch hatten sie da. Außerdem immer Wasser mit Zitrone. Ich liebe es. Die Lage ist auch sehr gut. Ca. 5 Minuten ins Stadtzentrum und 10 Minuten zum Strand.

 

WHAT TO DO: Als erstes haben wir uns natürlich die Stadt angeschaut. Wenn man durch die kleinen Gassen schlendert und sich die schönen Häuser anschaut, kann man schon mal die Zeit vergessen. Baden waren wir jeden Tag mindestens zwei Mal. Morgens war das Wasser eher ruhig und nachmittags kamen dann die Wellen.  Man sollte sich aber auf jeden Fall Badeschuhe mitnehmen oder dort kaufen. Es gibt nämlich in Riva keinen Sandstrand, sondern einen Steinstrand. Lena hat sich im Wasser auch zwei mal an Steinen aufgeschürft, also ist etwas Vorsicht geboten. 😀

Am zweiten Tag sind wir mit dem Boot nach Limone gefahren. Man fährt so ca 45. Minuten und wir haben um die 10€ dafür bezahlt, meine ich. Auf der Hinfahrt hatten wir einen schönen Platz, aber auf dem Rückweg war das Boot leider total überfüllt. Limone ist auch eine kleine, süße Gemeinde mit zig Zitonenläden. Dort sind wir auch baden gewesen und durch die Gassen geschlendert, die total überfüllt waren. Wir sind dann aber einfach irgendeine Treppe hochgelaufen und waren auf einmal abseits des Touristentrubels, haben einen schönen Ausblick über den See gehabt und dazu noch wilde Weintrauben gefunden.

 

 

Außerdem haben wir eine Fahrradtour nach Arco gemacht. Erst hatten wir Angst, dass es der totale Krampf wird und wir nur bergauf fahren müssen.  Das war letztendlich aber gar nicht der Fall, der Fahrradweg von Riva nach Arco ist echt gut und wir sind an gut duftenden Blumen vorbei gefahren. 🙂 In Arco haben wir dann unser kulinarisches Highlight genossen, aber dazu später mehr. Ein Tagesausflug zum Lago di Tenno mussten wir auf jeden Fall auch noch mitnehmen. Das ist ein Bergsee, in nahezu unberührter Landschaft und das Wasser hat eine so schöne Farbe, das muss man mal gesehen haben.

Eine Fahrt mit dem Tretboot am Morgen auf dem Gardasee würde ich euch total empfehlen. Da ist das Wasser noch schön ruhig und ich habe total Farbe bekommen. Eincremen aber nicht vergessen! 😉

Nachtleben: In Riva gibt es soweit ich weiß, keinen Club wo man abends hingeht. Das ist aber gar nicht weiter schlimm, denn wir haben den Abend erst in einer Bar direkt am Hafen begonnen, hier konnte man super die Straßenmusiker beobachten und einfach mal abschalten. Danach ging es einfach der Musik hinterher, bis man eine kleine Party am Strand oder in einer Strandvilla entdeckt hat. Es war so toll, sich einfach treiben zu lassen und die wunderschöne Kulisse zu beobachten. Zum Abschluss waren wir noch Nachtbaden, ich hab mich lange nicht mehr so frei gefühlt. Sternschnuppen beobachten, kann man dort übrigens auch gut.

Lago di Tenno – Foto IG: @carmisupertramp

 

WHAT TO EAT (VEGAN):

  1. Veganima Arco – wie schon erwähnt unser kulinarisches Highlight. Ein Buffetrestaurant, alles komplett vegan, eine sehr große Auswahl und super viele leckere Kuchen. Ich hab mich für Reis, mit Currysoße und Gemüse, Seitangulasch und einen italienischen Nudelsalat entschieden. So lecker. 🙂 Zum Nachtisch gab es „kalten Hund“. Ich kann es immer noch nicht glauben wie viel vegane Kuchen es dort gab. Bestimmt 20 Stück. Bezahlt habe ich um die 20€. Etwas teurer also, aber es hat sich total gelohnt.
  2. Le Palme – Bar Ristorante Pizzeria Limone Sul Garda – Kein Komplett veganes Restaurant und wir sind eigentlich eher zufällig rein gegangen, aber es gab dort einfach mal Pizza mit Reismozzarella. :O Sowas habe ich in Deutschland noch nie entdeckt und es hat mich umgehauen. Außerdem stand auf den Tischen Knoblauchöl, perfekt für mich. 🙂

Das waren die 2 Highlights, die ich euch  nicht vorenthalten wollte. Ansonsten haben wir hauptsächlich Pasta und Pizza gegessen (einfach ohne Käse bestellen) und Bruschetta.  Da zerläuft mir das Wasser jetzt schon wieder im Mund. Ich denke, es ist sehr einfach in Italien Urlaub zu machen und sich vegan zu ernähren. Es gibt fast überall Fruchtsorbet / Eis ohne tierische Inhaltsstoffe und das Obst in unserem Supermarkt war günstig. Ich habe vorher oft gelesen, dass alles am Gardasee so teuer sein soll. Ich finde ehrlich gesagt nicht, dass sich die Preise groß von denen in Berlin oder Leipzig unterscheiden. Natürlich gibt es ein paar Restauerants, in denen es ziemlich teuer ist, aber man kann sich die Karte ja fast immer draußen anschauen.

 

Veganima Arco

Veganima Arco

Ich hoffe, dass euch mein kleiner Einblick und meine Fotos gefallen haben. Wenn ihr noch Fragen habt,  schreibt mir einfach. Es war sicher nicht das letzte Mal am wunderschönen Gardasee. 🙂

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